Termine

Do 3.Januar 15:00-18:00
Kaffeekränzchen der WRC-Damen

Archiv

Powered by mod LCA

Anfang Oktober ging’s zu 7t nach Belgien 🇧🇪 hoch: Thomas Röder (früher im RuderClub Aschaffenburg, jetzt WRC), Holger, Alfred, Johannes, unser umsichtiger Fahrtenleiter Christian, Edelgard, unsere Schwäbin und ich.

In Gent konnten wir direkt am Wasser, genauer an der Regattastrecke, in den Zimmern der Königlichen Rudervereinigung Sport Gent übernachten. Das war genial. - Dazu das sonnige Wetter und zum Verschnaufen nach der Ausfahrt die große Außenterrasse.

Zu Fuß, mit dem e-Bus und per Boot erkundeten wir dieses wunderschöne mittelalterliche Städtchen. Es wird auch "das Manhattan des Mittelalters" genannt - wie wahr! Die vielen feingliedrigen und reich verzierten Steinbauten erzählen alle ihre Geschichte von ganz anderen, herben und hellen Tagen.

Belgien, berühmt für seine vielen Brauereien, ließ uns so manche der unglaublich umfangreichen Biersorten der Stadt genießen ...  reihum probierten wir die verschiedenen Namen, Farbtöne und Prozente in unserer GläserRunde.

Eine wunderschöne Ausfahrt in das schöne St. Martems-Latem führte uns von der Wasserseite an diversen Villen vorbei.

Nachdem wir mit Alfred schon um Mitternacht fröhlich in seinen Geburtstag feierten, lud er uns mittags zu einem vorzüglichen Geburtstagskaffee ein. - Danke nochmals dafür, alter Schwede!

Auch die Fahrten durch Gents Kanäle sind ebenfalls ein besonderes Ereignis - wunderschöne Winkel, blumengeschmückte Brücken, herbstlicher Lichteinfall - ich genoss es sehr.

Vom gastfreundichen Genter RuderClub wechselten wir nach 3 Tagen zu unseren Freunden nach Gravelines. Die langjährige Herzlichkeit umgab uns sogleich beim ersten Empfang im Bootshaus. Wir nahmen am normalen Ruderbetrieb auf der legendären Regattastrecke teil und Florian organisierte einen Achter für uns, zu dessen internationaler Mannschaft wir gehören durften.

Unsere Muschellust konnten wir hier oben an der Nordsee auch endlich stillen - mmmhhhh sehr lecker. Unser Chef, Christian übernahm erstmal alle unsere Ausgaben mit seiner Kreditkarte. Sie glühte jeden Abend ... ; )

In der Nacht zur Arivon de L’ Aa ließ uns ein heftiger Sturm zwar fast nicht schlafen, doch dafür waren am nächsten Morgen alle Wolken weggeblasen und die Sonne schien, was so ganz entgegen der Wetterprognose war.

Unser Wormser Boot ging als letztes aufs Wasser und wir rollten das Feld von hinten auf. Ohne Unfälle und vollzählig gelangten alle Boote am Mittag wieder ins Ziel. Es folgten: Boote putzen, abriggern und verladen, bevor ein warmes kräftiges Mittagessen uns alle miteinander stärkte.

Wir danken unseren Freunden in Gravelines von Herzen für ihre Einladung und diese schöne Veranstaltung - Merci beaucoup e a bientot!


(alle Fotos: Janina Sieger)

Ein weiterer Bericht zum Besuch in Gravelines:
Auf der Aa in Gravelines (Teil 1)