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Termine

Sa 18.November 18:00-22:00
Siger- und Jubilarenehrung mit Feuerzangenbowle
Do 7.Dezember 15:00-18:00
Kaffeekränzchen der WRC-Damen
Sa 9.Dezember 13:00-17:00
Nikolausrudern
So 10.Dezember 13:00-17:00
Nikolausrudern
Mo 11.Dezember 13:00-17:00
Nikolausrudern

Glück gehabt! Zumindest wenn man über das Bootshaus in Worms und die Halle am See spricht. Es waren wohl außergewöhnlich vorausschauende Ingenieure, Landschaftsgärtner oder auch ganz „normale“ Menschen beteiligt, die die Bootshallen und Bootsplätze gebaut haben! Das Wasser stieg bis an die Tür...und floß dann in Worms rechts zum Boule- und weiter bis zum Festplatz. Bei der Halle am See gleiche Situation: Wasser bis Beginn des Betonweges, dann stürzte das Wasser links auf den Zufahrtsweg und weiter auf das Feld. Dieses war dann so überflutet, dass ich tatsächlich abends dort einen Windsurfer gesehen habe. Leider hatte ich keine Kamera dabei.

Pech gehabt! Die Walter Mauer Halle mit ihrer idyllischen Lage in der einzigen weiten Bucht am Altrhein, war dafür das Auffangbecken für Wasser, Holz und Unrat.

Sabine verfügte über die beste Vorstellungskraft und fuhr noch am Abend vor dem Hochwasser in die WMH und legte Boote hoch auf die Böcke. Dies stellte sich im Nachhinein als eine ganz weise Entscheidung heraus – denn das Wasser stand exakt bis an den Bootsrand der hochgelagerten Boote. Ebenfalls wurde die Pritsche ganz hochgezogen.

Während des Hochwassers kontrollierte ich täglich den Wasserstand. Sobald der Bootsplatz wasserfrei war, wurde angefangen. 3 Tage lang wurde sehr hart gearbeitet und das in einer absoluten Gemeinschaftsaktion!

Die Do-Ruderer wurden kräftig unterstützt von Kraftraum-Mitgliedern sowie Master-Ruderer. Ruderer und Kanuten fegten einträchtig die Straße und immer wieder der bange Blick zur Pritsche, ob sie in den Schienen geblieben war. Sonntag übernahm ein Vorstandsmitglied die Kontrolle der Schiene, weil ich anderweitig verpflichtet war. Montag war dann das Wasser endgültig wieder fast zurückgegangen und die Pritsche lag in den Schienen. Allerdings war das Seil nicht mehr gespannt und ich konnte die Pritsche alleine natürlich nicht bewegen. Auch da eine tolles Team-Work: Sabine kam mit Klaus und Kindern/Jugendlichen von Saarburg zurück und die haben dann abends die Pritsche wieder ins Wasser geschoben bis das Seil gespannt war.

Fazit: wir haben jetzt einen grooooßen Holzhaufen. Die Beseitigung ist noch nicht geklärt. Mein Vorschlag: ein kontrolliertes Lagerfeuer und ich spende die Marshmellows dazu! Aber leider gibt es Vorschriften die das wohl verbieten.

Ein ganz herzliches DANKE-SCHÖN an alle Helfer!