Termine

Do 7.Dezember 15:00-18:00
Kaffeekränzchen der WRC-Damen
Sa 9.Dezember 13:00-17:00
Nikolausrudern
So 10.Dezember 13:00-17:00
Nikolausrudern
Mo 11.Dezember 13:00-17:00
Nikolausrudern

Vereinskleidung

Partnervereine

Unser Partnerverein in Tata Ungarn ist einen Besuch wert, dass hat auch dieses Jahr mit schönen Erlebnissen bei heißen Temperaturen bis zu 40°C gezeigt.

Gruppenbild vor Klosterstift Melk
Gruppenbild vor Klosterstift Melk

Am Sonntag 30.07.2017 starteten wir früh morgens am Bootshaus in Worms. Mit zwei PKW und dem Vereinsbus ging es auf die 1Mm Strecke nach Tata. Nach einem Halt beim Stift Melk am Eingang zur Wachau/Burgenland kamen wir abends etwas erschöpft in Tata an. Die Erwachsenen gönnten sich die Corner-House Panzio mit Klimaanlage und die Jugendlichen mit Holger und Tobias residierten im Öreg-to Club-Hotel gleich nebenan. Fußläufig war der Ruderclub TTVE gut zu erreichen.

Wir wurden mit Hühncheneintopf auf Nudeln und allerlei Süßspeisen begrüßt und genossen den Sonnenuntergang am See.
 Am Montag ging es zum Naturlehrpfad Fenyes Fürdö, wo die Quellen aus dem Karstgestein wieder sprudeln und eine tolle Flora und Fauna gedeihen lassen, darunter Frösche, Schildkrönen, Schlangen und einen Biber. Während des Kohlebergbaus in Tatabanya wurde das Grundwasser abgepumpt und in den See geleitet. Gut für den See, schlecht für die Natur. Aber damit war um die Jahrtausendwende Schluss und nun ist das Grundwasser wieder gestiegen und die Quellen sind wieder aktiv. Der Besuch im Freibad nebenan war sehr willkommen.

Segway im Anglopark
Segway im Anglopark

 Am Dienstag gingen wir auf die 3-Seen-Segway-Tour quer durch Tata: Am großen See „Öreg-tó" entlang, zum Fischteich „Által-éri-ülepitö“ und zurück nach Tata in den englischen Park zum Alten See „Cseke-tó“. Abends gab es beim gemeinsamen Beisammensein Langos und baden im See.
 Am Mittwoch starteten wir eine Fahrrad-Tour zu einem historischen Bauernhof an der Donau, wo wir einen eigenen Brotteig herstellten. Dieser musste 45 Min. ziehen und so konnten wir der Wirtin beim Tiere füttern helfen. Im Anschluss heizten wir den Ofen mit Feuer an und bucken unsere Fladen. Als Überraschung gab es noch eine Bohnen-Gulaschsuppe aus dem Töpfchen mit überbackenem Fladen. Abends gab es ein getrenntes Programm. Die Kinder fuhren mit „Tusi“ zum Bowling nach Vértesszölös und die Erwachsenen zur Wein- und Palinkaprobe aufs Weingut in die Berge von Baj. Es war bei herrlicher Abend bei Istvan Moro im Garten(haus). Unser Dank dafür!

Sonnenuntergang im Weinberg
Sonnenuntergang im Weinberg

 Am Donnerstag war die Wanderfahrt auf der Donau von Esztergom nach Visegrad vorgesehen. In gemischten Mannschaften mit 4 Booten konnten wir direkt auf dem Strom vor der Donaubrücke ablegen. Wir fuhren unter der Brücke hindurch und an der Basilika vorbei. Die Donau zeigte ihre eindrucksvolle Breite. Das Wasser lies sich nicht davon abbringen von unten in das Holzklinkerboot einzudringen. Mit einem Schwamm wurde es von Petra immer wieder zurück in die Donau geschöpft, das Leck dichtete sich nach einiger Zeit von selber ab. Anfangs markierte der Fluss hier die Grenze zur Slowakei. Wir pausierten auf einer Sandbank und konnten dort mitten im Fluss rasten und ein wenig baden. Es wurde aber auch schon an diesem Tag sehr heiß, so dass wir in Dömös am Campingplatz die Fahrt beendeten. Der Landdienst hatte dort das Freibad genießen können und zusammen genossen wir das Mittagessen im Camping-Etterem. Visegrad erreichen wir dann beim nächsten Mal.

Baden mitten in der Donau
Baden mitten in der Donau

 Für den Freitag hatten wir uns für die Stadtbesichtigung in Budapest entschieden. Für einige Neuland und für die anderen ein bekanntes Pflaster. Der Buda-Berg mit Fischerbastei und der Spaziergang zur und über die Kettenbrücke brachte uns nach Pest. Hier in der Fußgängerzone zwischen den alten prächtigen Häusern der K&K-Zeit stiegen die Temperaturen Richtung 40°C an. Es galt also Gebäude mit Klimaanlage aufzusuchen. Auf Wunsch einiger Teilnehmer konnten wir die Kühle im ungarischen Parlament genießen. Dort gab es auch schöne Architektur und die Königskrone zu bestaunen. Die Jugend bekam noch Zeit sich in der Fußgängerzone umzusehen und wir chillten in einem Historischen Kávé am Vörösmarty-Platz. Der Freitag klang in unserem Stammlokal in der Fáklya út in Tata aus.
 Am Samstag musste das erste Auto mit vier Personen schon zur Rückfahrt aufbrechen. Es galt also die Taschen zu packen und Abschied zu nehmen. Der Rest der 16 köpfigen Delegation aus Worms genoss einen weiteren herrlichen Sonnentag am alten See in Tata und feierte abends mit den Freunden aus Tata vom TTVE ein schönes Abschiedsfest mit erneut herrlichem Sonnenuntergang hinter der Burg. Wer schon einmal da war, kennt diese schönen unvergesslichen Momente!

Wir konnten dieses Jahr zwei Geburtstage in Tata feiern. Es gab traditionell einen Fall für das Krankenhaus (Gute Besserung Nils!). Trotz wenig Schlaf machte sich Markus und Holger zu einige Ausfahrten auf dem spiegelglatten See in der aufgehenden Sonnen auf. Petra nutzte die Zeit für einen Lauf um den See. In einem sind wir uns einig. Wir hatten eine schöne Zeit und tolle Erlebnisse bei unseren Freunden in Tata.Wir freuen und schon auf das nächste Jahr, wo wir die ungarischen Freunde in Worms willkommen heißen können und das 25-jährige Jubiläum der Partnerschaft zwischen TTVE und WRC in 2019 vorbereiten können.

Teilnehmer: Markus, Petra, Michael, Lars, Nils, Sara, Kaoline, Tobias, Tristan, Jonathan, Jonas, Johannes, Max, Lukas, Daniel und Holger

Fotos: privat (Tobias Huwe, Michael Vogel und andere)